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Fruchtfolge im Gemüsebeet: Stark-, Mittel- und Schwachzehrer richtig planen

Wer jedes Jahr dasselbe Gemüse an dieselbe Stelle pflanzt, merkt oft, dass die Ernte schlechter wird. Eine einfache Fruchtfolge hilft, den Boden gleichmäßig zu nutzen.

Drei Gruppen nach Nährstoffbedarf

Gemüse wird häufig nach seinem Nährstoffbedarf eingeteilt. Starkzehrer wie Tomaten, Kohl, Kürbis, Zucchini und Gurken brauchen viel. Mittelzehrer wie Möhren, Zwiebeln, Salat und Kohlrabi kommen mit weniger aus. Schwachzehrer wie Erbsen, Bohnen und die meisten Kräuter sind genügsam. Die Einteilung ist eine Faustregel, im Einzelfall hängt viel von Boden und Sorte ab.

Das Prinzip der Wanderung

Teile das Beet in drei bis vier Bereiche. Im ersten Jahr stehen die Starkzehrer auf Bereich A, im zweiten Jahr wandern sie auf B und so weiter. Auf A folgen dann Mittelzehrer, später Schwachzehrer. Wer nach dem Starkzehrer Bohnen oder Erbsen pflanzt, lässt den Boden außerdem etwas ruhen. Wichtig ist, dass verwandte Pflanzen, zum Beispiel alle Kohlarten, nicht jedes Jahr an derselben Stelle stehen.

Mischkultur und Abstände

Neben der Fruchtfolge kannst du im selben Jahr passende Nachbarn nebeneinander setzen, etwa Möhren und Zwiebeln. Achte auf Pflanz- und Reihenabstände: Zu eng gesetzte Pflanzen konkurrieren um Licht und Wasser, zu weit gesetzte verschenken Platz. Die genauen Angaben stehen meist auch auf der Saatgutpackung.

So hältst du den Plan fest

Zeichne dein Beet auf und notiere jedes Jahr, was wo stand. Ohne Aufschrift vergisst man schon nach zwei Jahren, wo die Tomaten waren. Heb die Pläne auf, damit du die Rotation ohne Nachdenken fortsetzen kannst.

Passend dazu

Als Merkhilfe zum Aufhängen bietet Gartenjahr den Fruchtfolge-Plan, die Übersicht Gute Nachbarn und die Tafel Pflanz- und Reihenabstände. Die ganze Auswahl gibt es im Beet-Paket, geliefert als PDF zum Selbstausdrucken. Mehr auf der Startseite von Gartenjahr.

Allgemeine Informationen.

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